Wandern in Fridolfing und Umgebung
Die Gemeinde Fridolfing liegt eingebettet in die weite Flur des Salzachtales im Osten und einer sanften Hügellandschaft im Westen. Dazwischen liegen eingestreut bäuerlich geprägte Ansiedlungen, wobei vor vielen Höfen noch die Kühe mit ihrem Jungvieh auf der Weide grasen. Unterstrichen wird der ländliche Charakter zudem aufgrund der vielen kleinen landwirtschaftlichen Feldwege, welche einen vorbeiführen an alten Grenzbäumen und Flurdenkmälern am Wegesrand, Mühlen und Kapellen. Zwischen den Feldern und Wäldern wird immer wieder der Blick auf die Chiemgauer-, Berchtesgadener- und Salzburger Alpen freigeben.
Oberau
Östlich des Fridolfinger Badesees befinden sich die Salzachauen. Entlang des Salzachdammes werden Sie belohnt mit einem wunderschönen Ausblick auf die Flusslandschaft in einer faszinierenden Umgebung. Von großer Bedeutung ist die artenreiche Flora des Auwaldes. Besonders beeindruckend sind die Blütenteppiche aus Frühblühern, wie Schneeglöckchen, Frühlingsknotenblume und Bärlauch. Doch auch die Blütenpracht frühsommerlicher Wiesen schenkt uns Freude: Margeriten und Glockenblumen, Karthäusernelken und Wiesensalbei für sich allein – und mehr noch im bunten Bestand – herrliche Motive.
Hinweise auf einen relativ guten ökologischen Zustand der Salzachau gibt auch die Vogelpopulation. Neben sieben Greifvogelarten, die im Auengebiet brüten, sind verschiedene Spechtarten, der Waldkauz, der Pirol sowie der Eisvogel besonders erwähnenswert. Zudem ist die Au auch als Rastplatz für Durchzügler und überwinternde Vogelarten äußerst bedeutsam. Zudem bietet der Auenwald der Salzach Lebensraum für viele Libellen, Tag- und Nachtfalter, Amphibien und Reptilien. Was, Reptilien? Ja – Neben verschiedenen Lurchen leben auch Schlangen, wie die Ringelnatter und die Schlingnatter, in der Au.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Erfahren Sie bei einem Spaziergang entlang des Fridolfinger Badesees anhand der 14 Schautafeln des Naturlehrpfades noch mehr über die Flora und Fauna der Salzachauen.
Das Ökosystem Auwald ist seit 1992 den europäischen FFH (Flora-Fauna-Habitat)-Richtlinien unterstellt und steht unter besonderem Schutz.
Bitte seid respektvoll mit der Natur.
See, Auwald und Alpenblick
Ein perfekter Mix aus Naturgenuss und ländlicher Idylle: Vorbei am reizvollen Fridolfinger Badesee, durch idyllische Auwälder und bayerisches Hügelland bietet diese Wanderung beeindruckende Fernsicht.
Vom See weg wandert man durch die dörfliche Landschaft über weite Felder. In der Salzachau bilden bunte Wiesenblumen einen schönen Kontrast zum satten Grün des Auwaldes mit seinen imposanten Baumriesen. Je weiter man am Damm vorankommt, desto mehr öffnet sich der Blick Richtung Alpen und das hügelige Voralpenland. Durch einen kleinen Weiler aus traditionellen Bauernhöfen und Bauerngärten mit gewaltigen Nussbäumen geht es zu einem Holzmaterl mit Aussichtsbank. Neben Getreidefeldern mit Mohn- und Kornblumen führt der Weg vorbei an modernen landwirtschaftlichen Betrieben. Über das bayerische Hügelland kommt man wieder zum Fridolfinger Badesee zurück, wo die ausgedehnte Liegewiese und zahlreiche Freizeitangebote warten.
Hier kann der Wanderer die hervoragende Wasserqualität genießen, auf gemütlichen Holzdecks und Sonnenliegen entspannen oder sich im See-Bistro stärken.
Start: Salzachstraße 39, 83413 Fridolfing
Länge: 7,2 km
Gehzeit: 1 h 50 min
Höhenmeter: 32 hm
Weitere Informationen finden Sie hier
Seerosenrunde
Der Rundwanderweg führt ausgehend von Fridolfing durch Anthal über Rautenham und Engelschalling nach Eizing, vorbei an der Mühle und von dort aus zurück nach Fridolfing. Unterwegs können die Wanderer viele sehenswerte Kulturzeugnisse, Kapellen, Wegkreuze und historische Gebäude entdecken. Am Ende des Weges passiert der Weg die größte Seerosenzucht Europas. Bitte bleiben Sie auf den Wegen. Hunde an die Leine.
Distanz: 7,00 km Dauer: 2:00 Std
Höhenmeter: 110 m Höchster Punkt: 450 m
Niedrigster Punkt: 390 m Schwierigkeit: leicht
Mehr Infos erhalten Sie hier.
Wald- und Wiesenrunde
Aus dem Dorf heraus wandert man auf einer leicht ansteigenden Straße. Alsbald eröffnet sich ein atemberaubendes Alpenpanorama, welches einem die ganze Straße lang begleitet. Alsbald passiert man ein von Rosen umsäumtes Wegkreuz mit Votivtafel. Ein paar Meter weiter, unter dem satten Schatten der großen Akatie steht eine Rastbank, von der aus man die Bergsicht in Ruhe genießen kann. Vor Langesöd biegt man links in einen Feldweg ein und gelangt in einen mystischen Hohlweg, da Efeu und dichtes Blattwerk eine besondere Atmosphäre schaffen.
Distanz: 6,8 km Dauer: 1:55 Std
Höhenmeter: 65 m Höchster Punkt: 423 m
Niedrigster Punkt: 381 m Schwierigkeit: sehr leicht
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Pietlinger Panoramaweg
Unsere drei Rundwanderwege in und um Pietling verbinden Natur und Information:
Kleine Dorfrunde Pietling
Vom Gasthaus Gruber wandert man vorbei an liebevoll gestalteten Gärten und ländlichen Häusern hinauf zur Filialkirche St. Martin. Dort bietet sich eine herrliche Fern- und Bergsicht. Länge: 4 Km.
Panoramaweg Ost
Vom Gasthaus Gruber startet man Richtung Osten in die weite Flur des Salzachtales. Vorbei an bäuerlich geprägten Ansiedlungen führt der Weg zu verschiedenen Flurdenkmälern, Marterln und Kapellen. Länge 8 Km.
Panoramaweg West
Durch eine sanfte Hügellandschaft im Westen führt der Weg zu verschiedenen Flurdenkmälern, Marterln und Kapellen. Zwischen den Feldern wird immer wieder der Blick auf die Alpen freigeben. Länge 6,6 Km.
Mehr Infos erhalten Sie hier.
Hier finden Sie den Flyer zum Download.
Kräuterwanderung: Altes Heilwissen und tolle Rezepte
Nach einem Streifzug durch die Wiesen und allerhand Wissenswertem bereiten wir einen Salat aus den gefundenen Kräutern und Bio-Ziegenfrischkäse aus hofeigener Produktion zu. Der Hofladen lädt zum Einkaufen ein. Zur Erfrischung gibt es Tee aus selbstgesammelten Kräutern. Die rund dreistündige Tour findet Anfrage (Email an Yvonne Liebl) statt.
