.............................................. Gemeinde Fridolfing

Fridolfing Dorfplatz

Fridolfing Pirach - Pietling

Mittelschulverband Salzachtal - Mittelschulprojekt

Projekte der Berufs- und Studienorientierung

"Tag der Betriebe" in der Mittelschule

Vertreter regionaler Firmen stellten den interessierten Schülern verschiedene Ausbildungsberufe vor. Dieses schulische Angebot soll den Jugendlichen einen ersten Einblick in die Arbeitswelt geben und ihnen die Wahl ihres zukünftigen Berufes erleichtern.
Beim „Tag der Betriebe“ erfahren die Jugendlichen, was der gewählte Beruf von ihnen verlangt. Er sei interessant und gebe den Schülern einen tollen Einblick in verschiedenste Berufssparten.

Berufsorientierungspraktikum

Die Klassen 7a und 7M besuchten das Bildungszentrum in Traunstein. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler in verschiedene Berufssparten hinein schnuppern. Dieses Berufsorientierungspraktikum soll den jungen Erwachsenen helfen, einen besseren Einblick in die Berufsfelder Technik und Wirtschaft zu erhalten, um ihnen die Fächerwahl für die 8. und 9. Klasse zu erleichtern.
Die Schüler konnten jeweils eineinhalb Tage lang in verschieden Berufen Erfahrungen sammeln. So war es für sie möglich, drei verschiedene Berufsfelder kennen zu lernen. Handwerksmeister und fachspezifische Dozenten standen den Jugendlichen in Theorie und Praxis zur Seite und fertigten mit ihnen Werkstück an.
Im Bereich Metall lernten die Schüler, mit welchem Werkzeug ein Schlosser tagtäglich umzugehen hat. Anschließend fertigten sie ein Mühlespiel an. Vom Anreißen bis hin zum Bohren und Schleifen durften die Schüler die Arbeitsschritte selbstständig ausführen. Im Bereich Holz wurde ein Blumenkasten aus Holz mit Gewächshilfe hergestellt. Auch hier durften die Kinder unter Anleitung eines Schreinermeisters viele Arbeitsschritte (Plan zeichnen, Sägen, Leimen, usw.) eigenverantwortlich ausführen.
Aus welchen Stoffen unsere Kleidung hergestellt ist und wie es zum fertigen Kleidungsstück kommt, wurde im Bereich Mode behandelt. Ebenso wurden Handyhüllen entworfen und genäht. Hierbei konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
Zwei weitere Bereiche waren Farbe und Verkauf. Wie ist ein Farbkreis aufgebaut und wie kann man mit den drei Grundfarben alle anderen Farben mischen, war im Theorieteil vom  Bereich Farbe enthalten. Anschließend wurde ein Farbkreis gezeichnet und bemalt.
Ein weiteres interessantes Berufsfeld war der Verkauf. Die Zusammensetzung und Inhalte von verschiedenen Lebensmitteln wurden hier unter anderem analysiert. Außerdem wurden den Schülern Verkaufsstrategien aufgezeigt, mit denen die Werbung zum Kauf von Produkten verlockt. Am Ende durften die Jugendlichen in Kleingruppen einen Plan für einen Einzelhandelsladen erstellen und in einem kurzen Vortrag ihren Mitschülern vorstellen.
Der letzte Bereich war „Elektro“. Vom Abisolieren eines Drahtes bis hin zum Aufbau und Löten eines einfachen Stromkreises, konnten die Schüler hier interessante Einblicke erhalten. Dabei waren unter anderem Genauigkeit und Geduld gefragt, da hier sehr viel mit kleinen und filigranen Bauteilen hantiert werden musste.
Die Schüler waren in den verschiedenen Kursen mit großer Begeisterung und Tatendrang bei der Sache.

Potenzialanalyse in der 7.Jahrgangsstufe

Die siebten Klassen konnten sich mit Hilfe von Berufswahl-Trainern der DAA (Deutsche Angestellten Akademie) einen Überblick verschaffen, welcher Berufszweig später für sie geeignet sein könnte. Anja Pixner, Petra Kreidl, Martina Vitzmann, Ludmilla Kofler und Faris Al-Milli standen den Jugendlichen hierbei mit Rat und Tat zur Seite. Während dieses Projekts wurde in jeder siebten Klasse zwei Tage lang im Rahmen von Workshops intensiv versucht, die Potentiale der jeweiligen Schüler aufzuspüren.
Zunächst sollten die Schüler selbst ihre Stärken und Schwächen einschätzen. Anschließend hatten diese entweder im Team oder im Einzeltraining diverse Aufgaben zu den Bereichen Gedächtnis, Intellekt, Kommunikationsfähigkeit, Motorik, Organisationsfähigkeit und Ausdauer zu bearbeiten. Dabei wurden die Schüler von den Berufswahlcoaches in ihrer Herangehensweise und Ausführung beobachtet. Anschließend wurden die Beobachtungsergebnisse als Service für die Schüler im PC dokumentiert und ausgewertet.
Bei den nun anstehenden individuellen Schüler-Feedback-Gesprächen, bei denen auch die Eltern anwesend sein dürfen, werden die Ergebnisse der Potentialanalyse dann mit jedem Schüler einzeln erörtert. Dieser kann dabei seine Selbsteinschätzung mit der neutralen Fremdbeobachtung vergleichen und daraus seine Schlüsse für die Berufswahl ziehen.
„Die Potentialanalyse in der 7. Jahrgangsstufe ist ein bedeutender Baustein innerhalb des Berufsorientierungskonzepts der Mittelschule Salzachtal, weil sie unseren Schülern wichtige Informationen für ihre Berufswahl liefert. Sie zeigt konkret Stärken und Schwächen auf und liefert dadurch Hinweise, für welche Berufe der Einzelne geeignet ist und auch in welchen Bereichen man sich noch anstrengen muss, wenn man einen bestimmten Beruf ergreifen möchte,“ so Konrektor Wolfgang Baumann.

Vorstellungsgespräch- und Bewerbungstraining in der Mittelschule

Wie schreibe ich einen Lebenslauf? Wie muss eine tadellose Bewerbung aussehen? Was ziehe ich an, wenn ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen werde? – Diese und viele weitere Fragen wurden bei den 9. Klassen in den vergangenen Wochen im Unterricht thematisiert. Zusätzlich hat die Mittelschule Salzachtal zur Vertiefung dieses Themas einige Vertreter großer regionaler Firmen eingeladen, um den Schülern den Ablauf eines Vorstellungsgespräches zu zeigen. Hier lernten die angehenden Auszubildenden, auf was es bei einem solch wichtigen Gespräch ankommt. Unter realen Bedingungen erfuhren die Schüler, was es heißt, sich seiner Wunschfirma zu präsentieren. Es wurde erklärt, dass bei einer Bewerberflut auch der erste Eindruck zählen kann. So sei es wichtig, sich dem Anlass entsprechend zu kleiden. Auch die Bewerbung selbst werde von den Ausbildungsbetrieben natürlich genau unter die Lupe genommen.
Die Schüler hörten beim Vorstellungstraining aufmerksam zu und bekamen ein Gefühl dafür, wie man sich am Besten seinem Gegenüber verhält. Sie ließen sich hinsichtlich ihrer vorab vorbereiteten Bewerbungsschreiben beraten und korrigieren.

Kompetenzfeststellungs-Projekt in der Mittelschule

Als wir klein waren, hatten wir Berufswünsche wie Prinzessin oder Ritter, später wurde es dann vielleicht Model oder Astronaut. Doch in der 9. Klasse denkt man da schon ein bisschen anders. Jetzt ist die Zeit, sich damit auseinander zu setzen, was man den Rest seines Arbeitslebens machen will. Doch die Auswahl ist groß und die Berufsfelder riesig. Wie soll man sich entscheiden, was man in Zukunft machen will? Die Mittelschule Salzachtal hat sich diesem Problem angenommen und hilft ihren Schülern dabei, eine für sie richtige Entscheidung zu treffen. Denn wer einen Beruf erlernt, der ihm keinen Spaß macht oder zu dem er einfach nicht geboren ist, wird es schwer haben, sich dort zu entfalten.
Deshalb bekamen die 9. Klassen Besuch von einigen Mitarbeiterinnen des DAA – der Deutschen Angestellten-Akademie. Sie zeigten den Schülern in mehreren Kleingruppen einen Einblick in die Bereiche Wirtschaft und Handel, Technik und Handwerk sowie Soziales. Jeder Schüler durfte sich zwei Bereiche auswählen, in die er einen genaueren Einblick erhalten wollte. Beim Bereich Handwerk sprachen alle gemeinsam über die verschiedenen Berufsbereiche, die es hier gibt, wie zum Beispiel Schreiner oder Zimmerer. Es wurde erörtert, welche Eigenschaften man braucht, wenn man einen dieser Berufe ausführen möchte. Bin ich ein absoluter Morgenmuffel, werde ich es wohl als Bäcker schwer haben, denn der steht mitten in der Nacht auf. Habe ich keinen Sinn für Farben, ist Maler wohl der falsche Beruf.
Auch eine Selbstbeurteilung wurde gemacht. Hier fanden die Jugendlichen schnell heraus, ob sie sich für einen handwerklichen Beruf eignen, oder ob sie sich doch lieber einem anderen Bereich zuwenden möchten.
Im Bereich Wirtschaft ging es ähnlich zu. Auch hier mussten die Schüler sich selbst erst mal fragen, welche Talente sie besitzen und ob diese in der Wirtschaft und im Handel von Nutzen seien. Es fielen Begriffe wie Konzentration, Teamfähigkeit, Verkaufsgeschick oder Zuhören können.
Dann wurde die AIDA-Formel erklärt – dies ist eine Formel für Verkaufserfolge. Auch Fragen, wie: „Wie bringt man ein Produkt an den Mann beziehungsweise an die Frau?“ wurden diskutiert. Hier ging man insbesondere auf die verschiedenen Arten der Werbung ein. Warum gibt es witzige Werbung? Warum traurige? Oder wieso spielt in der Fernsehwerbung Musik eine so große Rolle?
Im Anschluss wurde eine Produktvorstellung geübt. Nach diesem Kompetenzfeststellungs-Projekt fällt es den Schülern mit Sicherheit leichter, einen Beruf zu finden, der zu ihnen passt

Neue Homepage der Mittelschule

Die neue Homepage der Mittelschule ist online, auf der sich nun alle Interessierten über das vielfältige Schulleben informieren können. Dies wurde natürlich gebührend mit Sekt und Häppchen gefeiert.
Die drei Gemeinden Fridolfing, Kirchanschöring und Tittmoning investierten in den letzten Monaten viel Zeit, Geld und manchmal auch Nerven, um ein Konzept zu entwickeln, dass die Mittelschule Salzachtal als das zeigt, was sie wirklich ist: Nicht nur eine gewöhnliche Hauptschule, sondern ein „Startplatz zum Erfolg“. 

Kontinuierliche praktische Begleitung an der Mittelschule

Das Projekt „ Kontinuierliche berufspraktische Begleitung an der Mittelschule“ thematisiert mit der Sicherung  des Fachkräftepotentials einen zentralen Aspekt der regionalen Daseinsvorsorge. Ziel ist es den Mittelschulstandort in der Region Salzachtal langfristig zu sichern. Hierzu wird das Profil der gemeinsamen Mittelschule weiterentwickelt, indem aufbauend zu den bisherigen Angeboten der Berufsorientierung zusätzlich berufsbezogene und praktische Ausbildungsinhalte vermittelt werden. Dadurch sollen auch Jugendliche aus der Region als Nachwuchskräfte für das Handwerk, den Tourismus und den Pflegebereich gewonnen werden. 

Um dies zu erreichen, ist es notwendig, ein fachlich fundiertes Konzept für eine kontinuierliche berufspraktische Gemeinde an der Mittelschule zu erarbeiten und dieses mittelfristig umzusetzen. Grundlage für die Erarbeitung des Konzeptes bildet eine Bedarfsanalyse der regionalen Wirtschaft, um den Fachkräftebedarf zielorientiert bedienen zu können.

Das Projekt wird von der Interkommunalen Kooperation Salzachtal realisiert. Sie verfolgt dabei einen kooperativen Ansatz. In einer Steuerungsgruppe legen die einzubindenden Akteure, wie das Schulamt, Vertreter von Mittelschule und regionaler Wirtschaft, die Bürgermeister und das Schulamt, die maßgebliche Richtung des Projektes fest.

Der Projektablauf im Überblick

In einem ersten Schritt wird durch eine wissenschaftliche Institution in Zusammenarbeit mit der Steuerungsgruppe und in Rücksprache mit dem Projektbeirat ein Konzept erstellt. Der Projektbeirat setzt sich aus der Steuerungsgruppe, je einem Vertreter der Regierung von Oberbayern, des Wirtschaftsministeriums und des Kultusministeriums, so wie einem Vertreter der Mittelschule Waging zusammen. Nach Erstellung des Konzeptes wird ein Fahrplan für dessen Umsetzung entwickelt. Nachdem das Konzept eine Erprobungsphase durchlaufen hat soll die "kontinuierliche berufspraktische Begleitung an der Mittelschule" an der Mittelschule Salzachtal etabliert werden.

Ansprechpartner

Sandra Reschberger
Vorzimmer Bürgermeister
Tel.: 08684 9889 13
Email

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