Gemeinde Fridolfing

Fridolfing Dorfplatz

Fridolfing Pirach - Pietling

Energieeinsparungsförderrichtlinie

Haushalte erhalten von der Gemeinde einen Zuschuss für Energiesparmaßnahmen

Die Gemeinde Fridolfing verfolgt das Ziel, dem Treibhauseffekt durch geeignete Energieeinsparungsmaßnahmen entgegen zu wirken. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 28.06.2018 beschlossen, Energieeinsparungsmaßnahmen entsprechend dieser Richtlinie zu bezuschussen.
Die Gemeinde will den Bürgerinnen und Bürgern damit einen Anreiz geben, energieeffiziente Anschaffungen zu tätigen, womit für Fridolfinger Stromkunden nicht nur der Geldbeutel durch geringere Betriebskosten, sondern auch die Umwelt durch eingesparte Primärenergie und Teibhausgasemissionen geschont wird.


Wofür gibt es einen Zuschuss?
Elektrogeräte: Für den Neuerwerb (einschließlich anfallender Installations-kosten) eines Elektrogerätes (Kühl- oder Gefriergerät, Fernesehgerät, Heizungspumpe etc.) mit einem Energielabel A++ und höher oder mit einer nachgewiesenen Energie-einsparung gegenüber dem Altgerät von mindestens 25 %, wenn der Nachweis für den Kauf erbracht wird.
Leuchtmittel mit dem Energielabel A++ und höher (z. B. LED-Leuchtmittel), wenn der Nachweis für den Kauf erbracht wird.
Steuerungselemente: Für den Neuerwerbe (einschließlich anfallender Installations-kosten) von Bewegungsmeldern im Innen- oder Außenbereich, Zeitsteuerungen, Zeitschaltern und Steuerungssoftware für Beleuchtungen und sonstige elektrische Komponenten in Gebäuden,
die dazu dienen, Energie einzusparen, wenn der Nachweis für den Kauf erbracht wird.

Ladestationen und Ladekabel für Elektrofahrzeuge: Für die Installation von Kraftstromanschlüssen (400 Volt, 16 bzw. 32 Ampere), die im direkten Zusammenhang mit der Anschaffung eines Elektrofahrzeuges stehen, sowie für die Anschaffung von leistungsfähigen Ladestationen und Lade-kabeln für Elektrofahrzeuge, wenn der Nachweis für den Kauf erbracht wird.

Sonstige in der Richtlinie nicht aufgeführte Energieeinsparungsmöglichkeiten, wie z. B. der Einbau von Frequenz-Umrichtern in Antriebsmotoren, können nach Einzelfall-prüfung ebenfalls gefördert werden, wenn die nachgewiesene Energieeinsparung mehr als 25 % gegenüber dem Altgerät beträgt.

Wie hoch ist der Zuschuss?

Die Anschaffungskosten werden unter Berücksichtigung nachstehender Zuschuss-Höchstbeträge zu 100 % erstattet.

Berechnung des Zuschusses für Strom-Tarifkunden:
Der max. Zuschuss pro Stromkunde im Jahr beträgt 1,00 Cent pro kWh verbrauchten Stroms. Als Grundlage für die Berechnung dient die Jahresabrechung des jeweiligen Stroman-bieters.

Berechnung des Zuschusses für Strom-Sondervertragskunden:

Der max. Zuschuss für Sondervertrags-kunden beträgt jährlich 0,11 Cent pro kWh verbrauchten Stroms. Als Grundlage für die Berechnung dient die Jahresabrechnung des jweiligen Stromanbieters

Kumulierungsmöglichkeit

Grundsätzlich wird der Zuschuss für das Jahr gezahlt, in dem die entsprechenden Anschaffungen getätigt wurden. Übersteigen die Anschaffungskosten eines Jahres den Zuschuss-Höchstbetrag, kann der übersteigende Betrag in den nächsten Jahren zur Antragstellung wiederverwendet werden.

Nicht oder nicht vollständig in Anspruch genommene Zuschussbeträge können auch für einen Zeitraum von bis zu 5 Jahren für spätere Anschaffungen angespart werden. Eine Vorweggewährung über den jährlichen Zuschuss-Höchstbetrag hinaus für zukünftige Zeiträume ist allerdings nicht möglich.
Die Kumulierungsmöglichkeit soll einen Anreiz zur Anschaffung von größeren Haushaltsgeräten schaffen. (Achtung: Sollte dieses Modell gewählt werden, ist dies auf dem Antrag entsprechend zu vermerken. Für die nicht in Anspruch genommenen Zeiträume sind die jeweiligen Jahres-abrechnungen des Stromanbieters vorzulegen).


Bagatellgrenze und Auszahlungszeitpunkt
Für die Antragstellung wird eine Bagatellgrenze in Höhe von 20,00 € festgelegt. Es ist jedoch möglich, Rechnungen über mehrere Jahre anzusammeln und bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Zustehende Zuschüsse aus den Vorjahren verfristen in diesem Falle nicht.
Die Zuschüsse werden zweimal jährlich (30.06. und 31.12.) gesammelt an die Antragsteller ausbezahlt. Die erstmalige Auszahlung erfolgt am 30.06.2019 auf Basis der Verbrauchsdaten des Jahres 2018.


Berechnungsbeispiele

Beispiel 3-Personen-Haushalt, Tarifkunde, 3.500 kWh-Verbrauch jährlich
a) Kauf von zwei LED-Leuchtmitteln im Jahr 2018 mit dem Energielabel A+++
Jährliche Zuschuss-Höchstgrenze:        
3.500 kWh x 0,01 €/kWh =     35,00 €
Kaufpreis der zwei LED-
Leuchtmittel:            12,00 €
Zuschuss 2018:            12,00 €

b) Kauf eines Kühlschrankes im Jahr 2020 mit dem Energielabel A++ (im Jahr 2019 erfolgte kein Zuschussantrag) zum Preis von 600,00 €
Jährlicher Zuschuss-Höchstgrenze für die Jahre 2018 bis 2020 bei gleichbleibendem Stromverbrauch:
3.500 kWh x 0,01 €/kWh x 3    =     105,00 €
Abzgl. ausbezahlter Zuschuss 2018       12,00 €
Noch auszuschöpfender Zuschuss      93,00 €

Für die Anschaffung im Jahr 2020 wäre ein Zuschuss von 93,00 € abrufbar. In den Folgejahren kann der Restbetrag von 507,00 € zur erneuten Antragstellung verwendet werden.

Wo kann der Antrag gestellt werden?

Die Energieeinsparförderrichtlinie tritt mit Wirkung zum 01.01.2018 in Kraft.

Die Antragstellung für 2018 ist ab 01.01.2019 möglich. Das Formular zur Antragstellung ist dann im Rathaus oder auf der Internetseite der Gemeinde zum Download erhältlich.

Antragsbezeichnung: „Antrag auf Gewährung eines Zuschusses gemäß der Richtlinie der Gemein-de Fridolfing zur Förderung der Energieeinsparung und Reduzierung des CO²-Ausstosses“

Die Gemeinde Fridolfing gewährt Zuwendungen nach Maßgabe dieser Richtlinien als freiwillige Leistung. Ein Rechtsanspruch des Antragstellers auf die Zuwendung besteht nicht. Die Gemeinde entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Rückfragen in der Gemeindeverwaltung bei:
Geschäftsleiter Robert Speigl
Zimmer-Nr. 22
Tel. 08684/9889-17
E-Mail: robert.speigl@fridolfing.bayern.de

Die Energieeinsparungsförderrichtlinie finden Sie hier zum Download:

Energieeinsparungsförderrichtlinie

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Das Formular zur Antragstellung steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung

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